Fachanwälte arbeitsrecht - Wittig Ünalp Kanzlei-Logo Orange Rechtsanwälte arbeitsrecht - Wittig Ünalp Kanzlei-Logo Gold

Rechtsanwaltsgebühren-Rechner

Rechtsanwaltsgebühren-Rechner für Tätigkeiten eines Anwalts, wenn es um eine Kündigung geht

Die aufgeführten Gebühren für die Tätigkeit eines Anwalts können vor Abschluss der anwaltlichen Tätigkeit nicht genau berechnet werden. Entscheidend für die Gebühren eines Anwalts nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ist der Streitwert oder Gegenstandswert.

Beide Begriffe meinen das gleiche. Gerade im Arbeitsrecht wird sich häufig verglichen und alles, was mitverglichen wurde (also zum Beispiel ein Zeugnis, Überstundenabgeltung, Urlaubsabgeltung, Freistellung, Arbeitspapiere, Herausgabe von Handy, Laptop, Auto, Wirksamkeit weiterer Abmahnungen usw.), erhöhen diesen Gegenstandswert. Die Gebühren des Anwalts sind dann höher. Wir berechnen hier mit diesem Rechner die Mindestgebühren, die anfallen. Bitte fragen Sie vor Beauftragung eines Anwalts, wie hoch die Kosten sind, die bei einer Vertretung anfallen. Anwälte sind es gewöhnt, über Gebühren zu sprechen. Scheuen Sie sich also nicht aktiv zu fragen. Der obige Rechner berechnet die Anwaltsgebühren für die außergerichtliche Tätigkeit und bis zum Abschluss der 1. Instanz, also bis zum Urteil durch das Arbeitsgericht. Sollte Berufung (2. Instanz) eingelegt werden, fallen weitere Anwaltsgebühren an. Bis zum Abschluss der 1. Instanz müssen Sie niemals - weder außergerichtliche noch gerichtliche - Anwaltsgebühren der Gegenseite erstatten, selbst wenn Sie vor Gericht unterliegen. Beachten Sie bitte auch, dass Gerichtskosten anfallen können. Diese werden hier nicht berechnet.

 

Einige Anwälte arbeiten auch mit Vergütungsvereinbarungen. Meistens werden dabei Stundensätze festgelegt. In der Regel betragen diese zwischen 220 € und 350 € je Stunde. Vergütungsvereinbarungen für Arbeitnehmer sind seltener als Vergütungsvereinbarungen für Arbeitgeber. Die Vertretung von Arbeitgebern erfolgt nahezu ausschließlich über Vergütungsvereinbarungen. Freie Vergütungsvereinbarungen mit Stundensätzen werden von keiner uns bekannten Rechtsschutzversicherung übernommen. Übernommen werden maximal die Kosten, die nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz anfallen. Auch hierüber wird Sie Ihr Anwalt informieren. Beachten Sie: Selbst wenn sie außergerichtlich oder gerichtlich voll verlieren, müssen Sie im Arbeitsrecht keine Anwaltsgebühren der Gegenseite bezahlen.

 

Hinweis zu den außergerichtlichen Gebühren:

Sie können sich die außergerichtlichen Gebühren als Arbeitnehmer dann sparen, wenn Sie Ihren Anwalt beauftragen, gleich Klage zu erheben. Gegen eine Kündigung muss man innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage erheben. Man muss als Arbeitnehmer daher nicht erst außergerichtlich mit dem Arbeitgeber Kontakt aufnehmen, um eine gütliche Einigung zu versuchen. Unserer Meinung nach macht das aber Sinn. Sofort eine Klage zu erheben verschreckt den Arbeitgeber und eine gütliche Einigung liegt in weiterer Ferne. Trotzdem: Wer keine Rechtsschutzversicherung hat und Gebühren sparen möchte, sollte seinen Anwalt konkret beauftragen, sofort Klage einzureichen, denn dann fallen ausschließlich die Anwaltsgebühren für die gerichtliche Tätigkeit an. Achtung, wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht: Viele Rechtsschutzversicherer sind der Auffassung, dass eine außergerichtliche Beauftragung eines Anwalts in Kündigungssachen nicht erforderlich ist und weigern sich, die Anwaltsgebühren für die außergerichtliche Tätigkeit zu bezahlen. Besprechen Sie das mit Ihrem Anwalt vor Beauftragung, damit Sie Kostensicherheit haben.

Arbeitgeber haben keine Wahl, welche Gebühren anfallen. Wird der Arbeitgeber-Anwalt beauftragt, ein außergerichtliches Schreiben des Arbeitnehmer-Anwalts zu bearbeiten, dann fallen auch außergerichtliche Gebühren bei dem beauftragten Arbeitgeber-Anwalt an. Geht es dann vor Gericht, fallen zusätzlich die anwaltlichen Gebühren für das Gerichtsverfahren an. Wird allerdings sofort Klage vom Arbeitnehmer erhoben, fallen auch beim Rechtsanwalt des Arbeitgebers ausschließlich gerichtliche Gebühren an. Bei Arbeitgebern spielt es aber eine weniger große Rolle, da dort ohnehin fast überwiegend mit Vergütungsvereinbarungen gearbeitet wird.

 
Webservice by bense.com | Impressum | Datenschutzerklärung
// //